Bachelor im Vergleich zum Master

Im Rahmen des mehrstufigen Studienmodells, das mit dem Bologna-Prozess in fast ganz Europa eingeführt wurde, bildet der Bachelor die Basis für ein Master-Studium. So erwirbt man während eines Bachelor-Studiums die Grundlagen eines bestimmten Fachbereichs und baut seine Kenntnisse und Fertigkeiten dann in einem Master-Studiengang aus.

Der akademische Grad des Masters kann in zwei bis vier Semestern erlangt werden und ist vergleichbar mit den hierzulande bekannten Abschlüssen Diplom oder Magister. Ein solches Aufbaustudium dient zwar grundsätzlich der wissenschaftlichen Vertiefung von Kenntnissen, die in einem vorhergehenden Bachelor-Studium erworben wurden, muss aber nicht zwingend in dem gleichen Studienfach abgelegt werden. Denn das mehrstufige Studienmodell ermöglicht gleichermaßen konsekutive und nicht-konsekutive Master-Studiengänge. Es steht einem also absolut frei, ob man das gewählte Studienfach fortführt (konsekutiv) oder sich nach dem Bachelor-Abschluss umorientiert (nicht-konsekutiv) und einen vollkommen anderen Master anstrebt.

Da es sich bei einem Master-Studium stets um einen Aufbaustudiengang für Bachelor-Absolventen handelt, lassen sich die beiden Abschlüsse Bachelor und Master eigentlich miteinander vergleichen. Was bei traditionellen Diplom-Studiengängen das Grundstudium ist, ist der Bachelor im Rahmen des mehrstufigen Studienmodells. Folglich ist der Master mit einem Hauptstudium vergleichbar, schließlich befasst sich dieser mit weitaus komplexeren Themen als ein Bachelor-Studium und dient somit der Vertiefung bereits vorhandener Kenntnisse und Fertigkeiten.

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